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Amundi ETF: Analyse der ETF Mittelzuflüsse Europa & Welt – Juni

PFEIFER Hermann Amundi ETF

Amundi ETF: Positive Halbjahresbilanz. Trotz einer Delle im zweiten Quartal war das erste Halbjahr für den europäischen ETF-Markt mit Flows von 33 Mrd. Euro insgesamt positiv….

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Hermann Pfeifer, Head of ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa


Im Anlegerfokus standen Bond-ETFs mit Zuflüssen von 33 Mrd. Euro.

Aktien-ETFs flossen in den ersten sechs Monaten – trotz zwischenzeitlicher Abflüsse Anfang des zweiten Quartals – insgesamt 5 Mrd. Euro zu.

Einer der wichtigsten Trends des ersten Halbjahres ist die steigende Nachfrage nach ESG-ETFs – und zwar sowohl auf der Aktien- als auch auf der Rentenseite.

Im zweiten Quartal 2019 wurden mehr als 2 Milliarden Euro neu in ESG-ETFs investiert, so dass sich die Summe auf 4,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr beläuft. Konkret entfallen heute mehr als 10 % der gesamten ETF-Flows auf ESG-Produkte. Vor zwei Jahren lag der Anteil noch unter 4 %.

Seit Anfang 2019 hat Amundi fast 4,3 Mrd. Euro an Nettozuflüssen erzielt. Dies entspricht fast 15 % der ETF-Netto-Mittelzuflüsse in Europa.

Amundi ist damit die Nummer 3 hinsichtlich der Flows und deutlich schneller als der Markt gewachsen.

Globale ETF-Mittelflüsse drehen im Juni wieder ins Plus

Global:

+ 66 Mrd. Euro Mittelzuflüsse in ETFs

+ 27 Mrd. Euro Mittelzuflüsse in Aktien-ETFs

+ 15 Mrd. Euro Mittelzuflüsse in Unternehmens- anleihen ETFs

+17 Mrd. Euro Aktien Nordamerika ETFs

Nach schwachen Zahlen im Mai hat sich der ETF-Markt wieder erholt und Mittelzuflüsse von 66 Mrd. Euro verbuchen können.

Aktien-ETFs, die im Mai am stärksten Federn ließen, drehten im Juni wieder ins Plus (+ 27 Mrd. Euro). Im Fokus des Anlegerinteresses standen vor allem ETFs auf nordamerikanische Aktien (+17 Mrd. Euro) sowie Sektor- und Smart-Beta-ETFs (+4.5 Mrd. Euro).

Ebenfalls gefragt waren ETFs auf japanische Aktien (+4.4 Mrd. Euro) und auf Schwellenländeraktien (+2.3 Mrd. Euro)

Die Nachfrage nach Bond-ETFs ist weiterhin hoch und hat sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdreifacht (+36 Mrd. Euro).

Innerhalb der Anlageklasse favorisierten Investoren im Juni Unternehmensanleihen (+15.2 Mrd Euro).

Mit Zuflüssen von mehr als 12 Mrd. Euro für ETFs auf Staatsanleihen haben sich die Mittelzuflüsse auch in diesem Anlagesegment verdreifacht.

Highlights des europäischen Markts im Juni:

Aktien: -3.5 Mrd. Euro

In Europa haben ETFs auf europäische Aktien im Juni am stärksten unter Verkäufen gelitten (-745 Mio. Euro).

Die Nachfrage nach nordamerikanische Aktien-ETFs war anhaltend gut (+890 Mio. Euro).

Bei Sektor- und Faktor-ETFs präferieren Anleger weiterhin defensive Exposures, wie Real State (+246 Mio. Euro) und Low Volatility (+536 Mio. Euro) zulasten von Finanzwerten und Small Caps.

Das Interesse an nachhaltigen Investments wächst in Europa weiterhin schnell (+575 Mio. Euro), wobei globale Engagements gefolgt von Nordamerika und Schwellenländer die regionalen Schwerpunkte bilden.

Renten: +6 Mrd. Euro

Bei Bond-ETFs standen Produkte auf Unternehmensanleihen aus der Eurozone im Fokus (+2,5 Mrd. Euro) gefolgt von ETFs auf Eurozonen-High-Yield-Bonds (+1 Mrd. Euro).

ETFs auf Staatsanleihen sind im Juni wieder ins Plus gedreht (+880 Mio. Euro), wobei sich das Anlegerinteresse auf Papiere aus den USA, der Eurozone und Deutschland konzentrierte.

Die Mittelzuflüsse für US-Treasury-Bills beliefen sich im Juni auf annähernd 490 Mio. Euro.

Quelle: ETFWorld.de

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