ETFWorld.de

Amundi: Nach gutem Jahresstart verlangsamen sich die ETF-Zuflüsse im März 2018

Während der globale ETF-Markt im ersten Quartal 2018 mit mehr als 100 Milliarden Euro in das Jahr 2018 gestartet ist, verlangsamten sich die Zuflüsse im März auf etwas mehr als 11 Milliarden Euro…..

{loadposition notizie}

Hermann Pfeifer, Head of ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa


Dies betrifft sowohl Anleihen (20 Milliarden Euro im ersten Quartal, davon 5 Milliarden Euro im März) als auch Aktien (fast 80 Milliarden Euro im ersten Quartal, davon 5 Milliarden Euro im März).

Der asiatische ETF-Markt behauptete sich im Verlauf des Monats am besten mit einem Plus von 12.5 Milliarden Euro, während der US-amerikanische Markt einen Rückgang von 2.2 Milliarden Euro zu verzeichnen hatte. In Europa verlangsamten sich die Zuflüsse auf 1 Milliarde Euro, wobei Aktien-ETFs ein Plus von 1.2 Milliarden Euro verbuchten und aus Obligationen-ETFs 165 Millionen Euro abgeflossen sind.

Im ersten Quartal sind europäischen Aktien-ETFs 17 Milliarden Euro zugeflossen. Die Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der weiteren Konjunkturentwicklung hat Anleger jedoch veranlasst, die Mittelzuflüsse in Aktien-ETFs im März auf 1.2 Milliarden Euro zu drosseln. Auffallend sind dabei Rückgaben von ETFs auf Aktien aus der Eurozone (-1.9 Milliarden Euro). Gefragt waren hingegen ETFs auf US-Aktien (+1.6 Milliarden Euro) und ETFs auf Schwellenländer-Aktien (+1.3 Milliarden Euro; darunter 124 Millionen Euro für ETFs auf chinesische Aktien).

Mit Blick auf die Branchen verzeichneten ETFs mit Fokus auf den Finanz- und den Energiesektor mit einem Minus von 321 Millionen Euro sowie 208 Millionen Euro die grössten Abflüsse. Hingegen haben bei Themeninvestments SRI-ETFs mit einem Plus von 117 Millionen Euro weiterhin Anlagemittel angezogen. Weiterhin gefragt waren zudem Smart-Beta-Strategien, wobei Small-Cap-ETFs 419 Millionen Euro und Multifaktor-ETFs 360 Millionen Euro zugeflossen sind.

Bei europäischen Obligationen-ETFs schichteten Investoren von Unternehmens- auf Staatsanleihen um (-1.3 Milliarden Euro vs. +1.4 Milliarden Euro). Über alle Subsegmente europäischer Bond-ETFs hinweg ist der Saldo mit einem kleinen Minus von 165 Millionen Euro annähernd ausgeglichen. Bei Staatsobligationen sind ETFs auf kurz- und mittelfristige US-Papiere mit Zuflüssen von zusammen mehr als 1 Milliarden Euro gefragt. Ebenfalls gesucht waren ETFs auf Eurozonen-Anleihen mit einem Plus von rund 600 Millionen Euro (breites Laufzeitspektrum und Langläufer). Abflüssen verzeichneten in Europa sowohl ETFs auf Unternehmensanleihen aus der Eurozone als auch aus den USA (-776 sowie -492 Millionen Euro).

Quelle: ETFWorld.ch

Ähnliche Artikel

SPDR Strategie Espresso: Die nächste Etappe für Schwellenländeranleihen

Redaktion

SPDR Strategie Espresso: Neue Möglichkeiten an den Aktienmärkten

Redaktion

WisdomTree: Professionelle Investoren setzen laut Umfrage auf künstliche Intelligenz

Redaktion