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BlackRock Global ETP Landscape Report für September 2016.

Die Highlights: Mit globalen Zuflüssen in ETP in Höhe von 30,5 Milliarden US-Dollar im September bleibt der Markt seit Anfang des Jahres auf Rekordkurs – angetrieben von US-Aktien und japanischen Aktien, unterstützt von der Entwicklung bei Aktien und Anleihen aus den Schwellenländern und einem stetige Zufluss in Unternehmensanleihen……


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Ursula Marchioni, Chef-Strategin in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) für iShares bei BlackRock


US-Aktien erreichten 9,7 Milliarden US-Dollar, nachdem die Fed entschieden hat, die Zinsen stabil zu halten, und sich die Wirtschaftsdaten aus den USA verbesserten.

Japanische Aktien versammelten 9,3 Milliarden US-Dollar auf sich, angeregt durch die zusätzlichen Anreizmassnahmen der Bank of Japan, um das geringe Wirtschaftswachstum zu bekämpfen.

Aktien- und Anleihefonds aus den Schwellenländern behielten mit Zuflüssen von 2,7 Milliarden und 1,8 Milliarden US-Dollar ihren Schwung bei und blieben damit seit Jahresanfang auf Rekord-Niveau.

Festverzinsliche Papiere verzeichneten 9,5 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen und blieben damit seit Jahresanfang weiter auf Rekordkurs, getrieben von 3,4 Milliarden US-Dollar Zuflüssen in Unternehmensanleihen mit Investmentgrad.

Ursula Marchioni, Chef-Strategin für iShares in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) bei BlackRock, kommentiert:

„Trotz der jüngsten Volatilitätsspitzen, vor allem bei Devisen und Rohstoffen, zeigten die weltweiten Zu- und Abflüsse in ETPs, dass die Investoren auch im September ihre Risikoneigung beibehielten. Das war in erster Linie der amerikanischen Notenbank zu verdanken, die die Zinsen unverändert beliess, und auch den geringfügigen Änderungen des Ankaufprogramms der japanischen Notenbank. 

„Schwellenländer bleiben für Investoren weiterhin interessant. Das zeigen die Zuflüsse in diesem Jahr, die die höchsten sind seit 2012. Die Schwellenländer-Rally kann aus taktischen Gründen weitergehen. Das liegt an dem sanften Zinssteigerungspfad der Fed, aber auch an den strukturellen Verbesserungen innerhalb der aufstrebenden Länder, gepaart mit Ruhe am Ölmarkt und auf dem chinesischen Markt.

„US-Aktien zogen 9,7 Milliarden US-Dollar an, wovon 1,3 Milliarden US-Dollar in Strategien flossen, die auf dividendenstarke Titel innerhalb der einer sich verbessernden US-Wirtschaft setzen. Damit setzt sich mit Zuflüssen in US-Aktien, die 58,5 Milliarden US Dollar einsammelten, einer der grössten Trends auch im dritten Quartal 2016 fort und erreicht fast das bislang stärkste Ergebnis aus dem vierten Quartal 2015 mit einem Rekord von 58,7 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital. Aufgrund der im vierten Quartal anstehenden Wahlen in den Vereinigten Staaten rechnen wir mit zunehmender Volatilität.

„Europäische Investoren beginnen, Geld auch wieder in europäische Aktien zu investieren. Aufgrund der anhaltenden Sorgen um den Banken-Sektor und die aufkommenden politischen Ereignisse in der Region ist es aktuell noch zu früh zu sagen, ob es wir es mit einer Abkehr von dem zehn Wochen anhaltenden Trend von Abflüssen seit dem Brexit zu tun haben oder, noch bedeutender,  sogar der anhaltenden Abflüsse seit Anfang des Jahres. Diese Entwicklung sollte man definitiv beobachten.“

Quelle: ETFWorld.ch

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