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Börse Stuttgart setzt im März rund 10,9 Milliarden Euro um

Im März 2015 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 10,9 Milliarden Euro umgesetzt. So hoch war das Handelsvolumen seit August 2011 nicht mehr. Gegenüber dem Vormonat stieg der Umsatz um rund 27 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 33 Prozent……

 

Börse Stuttgart


Aufgrund der Euroschwäche, die am Aktienmarkt für wiederholte Höchststände sorgte, gab es an der Börse Stuttgart einen neuen Umsatzrekord im Aktienhandel. So stieg das Handelsvolumen im Vergleich zu Februar um fast 29 Prozent und lag damit bei knapp 2 Milliarden Euro. Dabei entfielen rund 1,5 Milliarden Euro auf Inlandsaktien, Auslandsaktien steuerten über 507 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.

Hohe Zuwächse wurden auch im Handel mit verbrieften Derivaten verzeichnet. In dieser Anlage-klasse stieg der Umsatz gegenüber dem Vormonat um fast 34 Prozent auf über 5,3 Milliarden Euro – der Höchstwert seit August 2011. „Grund für diese Zuwächse ist, dass die täglichen Schwankungen beim deutschen Leitindex DAX stark gestiegen sind“, erklärt Holger Schleicher, Leiter des Handels mit verbrieften Derivaten an der Börse Stuttgart: „Viele Anleger nutzen derzeit die vielfältigen Möglichkeiten, die verbriefte Derivate in diesem Marktumfeld bieten“. Deshalb stieg der Umsatz bei Hebelprodukten gegenüber dem Vormonat um mehr als 42 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 58 Prozent auf über 3 Milliarden Euro. Auch der Umsatz bei Anlageprodukten wuchs im Vergleich zu Februar deutlich um über 23 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro. „Angesichts des Niedrigzinsumfelds nutzen Anleger auch wieder verstärkt Anlageprodukte, um höhere Renditen zu erwirtschaften“, so Holger Schleicher.

Auch im Handel mit Exchange Traded Products erreichten die Umsätze im März 2015 einen neuen Rekord. Der Orderbuchumsatz belief sich auf über 1,3 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 78 Prozent. Mit Investmentfondsanteilen wurden 168 Millionen Euro umgesetzt – eine Steigerung von mehr als 40 Prozent im Vergleich zu Februar 2015 und von rund 72 Prozent im Vergleich zu März 2014.

Der Anleihenhandel verzeichnete im März einen Umsatz von über 2 Milliarden Euro. Damit stieg trotz des für Anleger schwierigen Marktumfelds das Handelsvolumen gegenüber Februar um rund 13 Prozent. Der größte Teil des Umsatzes entfiel mit rund 1,4 Milliarden Euro auf Unternehmensanleihen.

Quelle: ETFWorld.de

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