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Chinesischer Drache im Steigflug: Mit Lyxor ETFs Renditechancen in Fernost sichern

„Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle“, sagte einst Mao Zedong. Vor 60 Jahren am 1. Oktober 1949 proklamierte er die kommunistische Volksrepublik China. Heute hat sich der chinesische Drache von den

kommunistischen Fesseln längst befreit und beschert internationalen Investoren lukrative Renditeaussichten. Denn China ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Anleger, die im Jahr 2009 auf chinesische Aktienwerte gesetzt haben, konnten bislang hohe Gewinne erzielen: Der Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) hat seit seinem Tiefststand im März bei 6.582 Punkten wieder zum Höhenflug angesetzt. Aktuell notiert er bei knapp 12.000 Punkten und damit fast 90 Prozent höher.

Auch die Wirtschaftsentwicklung sorgt für Aufwind: Mitten in der Krise rechnet China für das dritte Quartal 2009 bereits wieder mit einem Wirtschaftswachstum von 11,5 Prozent. Angesichts dessen könnte der chinesische Drache auch an der Börse bald auf neue Höhe klettern. Für Ausländer, die von der Entwicklung profitieren wollen, sind chinesische Aktien aber nach wie vor schwer zugänglich. Eine gut geeignete Investitionsmöglichkeit bietet daher der Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI), der die Basis für den Lyxor ETF China Enterprise (HSCEI) bildet. Der Index spiegelt die Wertentwicklung von chinesischen Unternehmen wider, die an der Börse in Hong Kong gelistet sind. „Der Index umfasst derzeit 43 so genannte H-Aktien – sie sind liquider und weniger volatil als Aktien, die in Shanghai gehandelt werden. Ein Engagement im HSCEI ist somit für deutsche Anleger berechenbarer als bei chinesischen Festlandaktien“, sagt Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leitet.

„Die chinesische Wachstumsstory ist eine der großen Investmentchancen unserer Zeit.

Trotzdem investieren die meisten deutschen Anleger lieber in heimische Werte“, erläutert Meyer zu Drewer. Laut aktueller Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) waren deutsche Anleger per Ende Juli mit etwa 170 Milliarden Euro in Aktienfonds investiert. Allerdings nur mit rund 4,5 Milliarden Euro in die „Länder/Regionen: Sonstige“, unter die China zählt. Durch dieses Home Bias genannte Phänomen lassen sich die Deutschen lukrative Renditemöglichkeiten entgehen. „Denn der chinesische Drache hat in den vergangenen Jahren viele andere Börsen überflügelt. Das Wachstumspotential des Riesenreiches ist nach wie vor enorm“, sagt Meyer zu Drewer. Auch aus portfoliotheoretischer Sicht ist es sinnvoll, nicht alleine auf Investments zum Beispiel in die europäischen Aktienmärkte, sondern auch auf ferne Märkte zu setzen. „Der chinesische Aktienmarkt schwankt zwar stärker. Er sichert Anlegern jedoch auch Chancen, falls das Anspringen der europäische Konjunktur noch länger auf sich warten lassen sollte.“

Wer bei seinen Emerging Markets Investitionen nicht allein auf den chinesischen Drachen setzen will, der kann sich mit Lyxor ETFs auch ein eigenes, individuelles Emerging-Market-Portfolio zusammen stellen. Mit dem Lyxor ETF Brazil (Ibovespa), dem Lyxor ETF Russia (DJ RUSINDEX TITANS 10), dem Lyxor ETF MSCI India können Anleger auf das BRICQuartett setzen. Eine andere Möglichkeit steht Anlegern mit dem Lyxor ETF MSCI Emerging Markets zur Verfügung.

 

Quelle: ETFWorld – Lyxor Asset Management

 

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