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DAX zwischen Hoffen und Bangen

Dax: In der vergangenen Woche hat der deutsche Leitindex erneut geschwächelt und gab unter dem Strich 0,6 Prozent auf 12.250 Punkte ab..…

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Von Chmaj Martin GKFX


Das war die zweite Verlustwoche in Folge. Die Marktteilnehmer sind einfach hin und hergerissen zwischen Wachstumssorgen, Handelskonflikten und Zinssenkungshoffnungen.

Im Fokus steht nun die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag.

Ich gehe davon aus (auch die meisten Markteilnehmer), dass die EZB den Leitzins nicht anheben wird.

Dafür könnte die Fed am Ende des Monats für reichlich Bewegung sorgen, es sei denn die Zinsreaktion ist an den Märkten bereits eingepreist.

Wir dürfen auch die Berichtsaison nicht außer Acht lassen. Diese ist momentan in vollem Gange.

Charttechnik

Beim DAX sollte man aufgrund der charttechnischen Konstellation etwas vorsichtiger agieren, denn die letzten Tage haben in der mittelfristigen Ausrichtung deutliche Spuren hinterlassen.

Vor allem der Rutsch unter die Marke von 12.292 wirft die Bullen wieder etwas zurück. Die Bewegung nach unten dürfte als nächsten Zwischenstopp die Zone von 12.167 anlaufen.

Gelingt es den Longis nicht die Abwärtsspirale an diesem Punkt zu beenden, so wäre der kleinere Zwischentrend dahin und der runde 12.000er Bereich rückt in den Fokus.

Trading-Idee

Momentan tue ich mich beim DAX mit der Long-Seite etwas schwer. In der Stundenausführung würde ich daher sogar eine Short-Position bevorzugen, da der Abwärtstrend klar und ersichtlich ist.

Im Klartext: Ein Abverkauf unter die 12.194 würde den Shorties in die Karten spielen und den negativen Trend bestätigen.

Ein Rücklauf bis zum letzten Hoch bei 12.340 könnten die Anleger im Nachgang für einen Einstieg nutzen.

Also tief aus der Korrektur heraus mit einem engen Stopp.

Die Positionsgröße sollte man signifikant reduzierten. Oberhalb von 12.340 ist meine Idee dahin.

Quelle: ETFWorld

 

 

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