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Deutsche Bank Markets Research: Weltweite ETP-Branche verzeichnet zu Beginn des Jahres weitere Mittelzuflüsse

Weltweite ETP-Branche verzeichnet zu Beginn des Jahres weitere Mittelzuflüsse; europäische ETP-Branche setzt trotz volatiler Märkte positiven Trend im Januar fort; deutliche Mittelzuflüsse vor allem für Aktien-ETFs; Anleihe-ETFs leicht rückläufig…..

 

European Monthly ETF Market Review Januar 2016 – Daten zum Stand: 29.01.2016


Globaler ETP-Markt Zu-/Abflüsse:

Die globale ETP-Industrie konnte auch im Januar weitere Mittelzuflüsse verzeichnen. Nach Nettomittelzuflüssen in Höhe von 53,8 Milliarden US-Dollar im Dezember waren es im Januar weitere 11,8 Milliarden US-Dollar. Damit ist der Wachstumstrend ungebrochen. Aktuell verwaltet die Branche 2,7 Billionen US-Dollar, das sind aufgrund gesunkener Wertpapiernotierungen 4,7 Prozent weniger als Ende 2015.

Wachstumstreiber war vor allem die asiatische ETP-Branche. Sie steuerte 10,5 Milliarden US-Dollar zum globalen Wachstum bei. Den grössten Anteil hatten dabei Aktien-ETFs, während Anleihe-ETFs leichte Abflüsse zu verzeichnen hatten.

Auch die europäische ETP-Branche konnte weiter wachsen. Ihnen flossen im Januar weitere 2,3 Milliarden US-Dollar zu.

Abflüsse wurden jedoch im US-ETP-Markt registriert. Dort zogen Investoren insgesamt 983 Millionen US-Dollar ab. Betroffen waren vor allem Aktien-ETFs mit minus 15,8 Milliarden US-Dollar sowie Rohstoff-ETCs mit minus 2,5 Milliarden US-Dollar. Hingegen konnten in den USA Anleihe-ETFs 13,3 Milliarden US-Dollar neue Gelder anziehen.

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse:  

Aktien

Aktien-ETFs in Europa flossen im Januar weitere 1,6 Milliarden Euro zu, während es noch 7 Milliarden Euro im Dezember waren. Insgesamt waren dem Europäischen ETF-Markt im Januar 1,4 Milliarden Euro zugeflossen.

Gefragt waren vor allem ETFs auf europäische Aktienmärkte. Hier legten Investoren 2,8 Milliarden Euro neue Gelder an. Wie schon in den Vormonaten machten die breiten europäischen Aktienindizes den Hauptanteil der Mittelzuflüsse aus. Ihnen flossen 1,8 Milliarden Euro zu.

ETFs auf US-Aktien sowie auf asiatische Aktien haben jedoch im Januar Mittelabflüsse verzeichnet. Im Dezember verbuchten beide Kategorien noch deutliche Mittelzuflüsse. Es waren dabei vor allem japanische Aktien-ETFs, aus denen Investoren Kapital abzogen.

Die breit angelegten globalen Indizes verbuchten jedoch wie schon im Vormonat Nettozuflüsse, im Januar waren es 575 Millionen Euro.

ETFs auf Schwellenländer-Aktien haben dagegen im Januar 951 Millionen Euro Nettoabflüsse registriert. Hier waren vor allem die globalen Schwellenländer-Indizes betroffen. Auch aus China-ETFs zogen Investoren Kapital in Höhe von 138 Millionen Euro ab.

Anleihen

Anleihe-ETFs konnten den positiven Trend aus dem Vorjahr nicht weiter führen. Sie verbuchten im Januar leichte Abflüsse von 161 Millionen Euro.

Betroffen waren vor allem ETFs auf Unternehmensanleihen mit minus 806 Millionen Euro. Ihnen flossen im Dezember noch 1,3 Milliarden Euro zu. ETFs auf Staatsanleihen hingegen bestätigten den positiven Trend der Vormonate. Sie generierten Mittelzuflüsse in Höhe von 686 Millionen Euro.

Rohstoffe

Europäische Rohstoff-ETPs generierten im Januar Nettomittelzuflüsse in Höhe von 700 Millionen Euro. Das entspricht mehr als 50 Prozent des gesamten Cash Flows des vergangenen Jahres.

Gefragt waren vor allem Gold-ETPs mit Zuflüssen von 484 Millionen Euro. Auch Rohöl-ETPs konnten das Interesse von Investoren auf sich ziehen, mit Zuflüssen von 365 Millionen Euro im Januar.

Beliebteste Indizes

Beliebt bei Investoren waren im Januar vor allem Aktienindizes wie der Euro STOXX 50, der S&P 500 oder der MSCI World. Aber auch der DAX war bei Anlegern gefragt.

Bei den Anleihe-ETFs waren vor allem Staatsanleihen aus den Schwellenländern gesucht. Aber auch ETFs auf deutsche sowie US-Staatsanleihen waren gefragt.

 

Quelle: ETFWorld.de

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