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Gold-Etc von Source erlebt rekordnachfrage

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten in den ersten Wochen des laufenden Börsenjahres haben dazu geführt, dass viele Investoren den Anteil krisensicherer Anlagen in ihrem Portfolio erhöhen…..

 

 

Sascha Specketer, Head of Germany & Austria bei Source.


Dieser Trend ergibt sich aus den aktuellen Absatzzahlen von Source. Der britische ETF-Anbieter verzeichnete im Januar eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach seinem Gold-ETP, dem Source Physical Gold P-ETC (SGLD).

Das Source-Produkt war damit der in diesem Jahr bislang am häufigsten gehandelte Gold-ETC (Exchange Traded Commodity) in Europa. Der SGLD verzeichnete allein im Januar einen Mittelzufluss in Höhe von 300 Millionen US-Dollar. Damit lag er an der Spitze aller europäischer Gold-ETCs. Im Gesamtjahr 2015 lagen die Zuflüsse bei fast 500 Millionen US-Dollar. Damit hat Source nach Netto-Neuanlagen gerechnet mit dem SGLD alle unmittelbaren Wettbewerber hinter sich lassen können. Das Gesamtanlagevermögen des Produktes beträgt aktuell mehr als 2 Milliarden US-Dollar1..

In den vergangenen sechs Monaten erreichte der durchschnittliche tägliche Handelsumsatz des SGLD 8 Millionen US-Dollar1.. Am handelsaktivsten Tag wurden 97 Millionen US-Dollar in dem Produkt umgesetzt. Dabei blieb die Geld-Brief-Spanne im börslichen Handel (Bid-Offer-Spread) bei knapp 3 bis 4 Basispunkten (Bp.) stabil. Dies ist eine erneute Bestätigung für die hohe Liquidität, die der Source Physical Gold P-ETC besitzt.

„Gold ist ein großartiges Stimmungsbarometer für den Markt, und Gold erlebt angesichts des schwierigen Starts in das Jahr 2016 und der Nervosität an den Märkten eine Renaissance als sichere Anlage“, sagt Sascha Specketer, Head of Germany & Austria bei Source. „Wir verzeichnen eine starke Nachfrage nach unserem physischen Goldprodukt, weil es von vielen Anlegern wegen seiner sehr niedrigen Kosten und seiner hohen Liquidität geschätzt wird. Angesichts der anhaltenden Besorgnis über die globale Konjunktur gehen wir davon aus, dass dieser Trend anhalten wird.“

1 Stand: 1. Februar 2016

Quelle: ETFWorld.de

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