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Lyxor ETF Money Monitor : 90 Prozent aller Zuflüsse in ESG-ETFs

Lyxor ETF Money Monitor – Im Oktober erfreuten sich europäische Fonds und ETFs über alle Anlageklassen hinweg beständiger Ströme..

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Vincent Denoiseux, Leiter des Bereichs ETF Resarch and Solutions bei Lyxor Asset Management


mit einem starken Netto-Neugeldzuwachs bei Aktienfonds von 18,9 Milliarden Euro und Rentenfonds von 20,1 Milliarden Euro.

Die Anleger bevorzugten globale Engagements in beiden Anlageklassen. 

Rentenfonds und Renten-ETFs erzielten zusammen ein Netto-Neugeldvolumen von 20,1 Milliarden Euro, davon flossen 18,3 Milliarden Euro in offene Fonds und 1,8 Milliarden Euro in ETFs.

Aktienfonds und Aktien-ETFs erzielten Netto-Zuflüsse von 18,9 Milliarden Euro, davon flossen 16,2 Milliarden Euro in Fonds und 2,7 Milliarden Euro in ETFs. Anleger investierten vor allem in globale Aktien – branchenübergreifend wie auch in Sektorenprodukte –, daneben auch in US-amerikanische sowie Schwellenmarkt-Aktien, bei Letzteren insbesondere in chinesische Aktien. 

Betrachtet man nur die ETFs, so flossen im Oktober 4,8 Milliarden Euro insgesamt in ETFs. Davon gingen 1,8 Milliarden Euro in Renten-ETFs und 2,7 Milliarden Euro in Aktien-ETFs.

Mit Zuflüssen von 4,3 Milliarden Euro verzeichneten ESG ETFs einen weiteren Rekordmonat. Damit machten die ESG-ETF-Zuflüsse fast 90 Prozent aller Zuflüsse in ETFs aus.

Ungewisse Aussichten für Unternehmensanleihen

Die durch Covid-19 ausgelösten Marktturbulenzen zu Beginn des Jahres veranlassten viele Anleger, ihre Unternehmens- und diversifizierten Anleihebestände in grossem Umfang zu verkaufen. Während des „Coronavirus-Markt-Meltdowns“ im März mussten festverzinsliche Fonds und ETFs Abflüsse in Höhe von 510 Milliarden US-Dollar hinnehmen, den grössten monatlichen Abfluss seit Beginn der Aufzeichnungen. 

Der Stress an den Märkten liess die Spreads von Unternehmensanleihen auf Niveaus steigen, die seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr gesehen wurden. Die erhöhten Marktbelastungen führten dazu, dass die Zentralbanken weltweit mit beispiellosen Stimulus-Programmen eingriffen. Die kräftige Unterstützung der Zentralbanken, einschliesslich der Käufe von Unternehmens-anleihen durch die US-Notenbank Fed auf dem Sekundärmarkt mittels ETFs, stabilisierte schliesslich die Marktbedingungen. Die Spreads von Unternehmensanleihen normalisierten sich wieder, und die Markterholung wurde durch kräftige Zuflüsse in Unternehmensanleihen sowohl in Europa als auch in den USA unterstützt.

Der wiedererwachte Appetit auf Unternehmensanleihen drückte die Kreditspreads auf das Vorkrisenniveau zurück, und das zu einer Zeit, in der die wirtschaftliche Unsicherheit nach wie vor gross ist. Seit dem Sommer sind jedoch die Zuflüsse in Unternehmensengagements in Dollar wie auch in Euro in allen Bonitätsklassen zum Stillstand gekommen.

Angesichts des begrenzten Aufwärtspotenzials für Unternehmensanleihen und der grossen Unsicherheit darüber, wie eine Erholung aussehen wird, bleibt die Frage nach der Erholung in diesem Bereich spannend.

Quelle : ETFWorld.de

 

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