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Lyxor ETF Money Monitor März 2021: Rekordmonat für Aktien

Lyxor ETF Money Monitor : Mit 18,9 Milliarden Euro an Nettozuflüssen war der März ein Rekordmonat für Aktien-ETFs.

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Vincent Denoiseux, Leiter des Bereichs ETF Resarch and Solutions bei Lyxor Asset Management


Das zeigen die Zahlen des jüngsten Money Monitor Berichts von Lyxor ETF. Insgesamt flossen 45,4 Milliarden Euro in aktive und passive Aktien-Produkte, womit der ETF-Anteil bei mehr als 40 Prozent der Gesamtsumme lag. Der Fokus der Anleger lag dabei auf globalen Aktien, globalen Finanzwerten und US-Value-Anlagen.

ETFs sammelten im März 2021 insgesamt 16,8 Milliarden Euro ein, wobei festverzinsliche ETFs Abflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und Aktien-ETFs Zuflüsse in Höhe von 18,9 Milliarden Euro verzeichneten.

ESG-ETFs setzten ihren starken Trend fort und sammelten im März 7,3 Milliarden Euro ein. Damit kletterte die Summe der Zuflüsse in ESG-ETFs im bisherigen Jahresverlauf auf 28,6 Milliarden, was 57 Prozent der kumulierten Nettomittelflüsse in europäischen ETFs entspricht. Damit haben sich die Ströme in ESG-ETFs im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum vervierfacht. 2020 lagen die Mittelflüsse von Januar bis März noch bei nur 6,2 Milliarden Euro.

Im Smart-BetaBereich sammelten ETFs im März 6,9 Milliarden Euro ein. Ein Grossteil der Gelder floss in Value- und Equal-Weighted-Strategien. Ausschlaggebend für diese Wahl dürfte gewesen sein, dass diese Strategien eine gute Möglichkeit darstellen, das Konzentrationsrisiko unter den jüngsten Top-Performern wie Tech zu diversifizieren.

Die steigenden Zinsen machten sich bei Renten-Fonds und -ETFs bemerkbar. Diese konnten im März nur 9,0 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern einsammeln. 11,1 Milliarden Euro flossen in offene Fonds, während es bei ETFs zu Rückflüssen von 2,1 Milliarden Euro kam. Dabei zeigten Anleger eine Präferenz für diversifizierte Engagements.

Rotation in Richtung Value

Der starke Anstieg der globalen Einkaufsmanagerindizes in den letzten Monaten ist eines der klaren Zeichen dafür, dass die globale Erholung Gestalt annimmt. Bei dieser Entwicklung liegt die US-amerikanische Wirtschaft unter den entwickelten Märkten deutlich vorn. Zugleich hat seit dem zweiten Halbjahr 2020 der Inflationsdruck an Dynamik gewonnen.

Das unterstützende wirtschaftliche Umfeld hat dazu geführt, dass Anleger derzeit zyklische Vermögenswerte bevorzugen, die auf dem Höhepunkt der Krise angeschlagen waren. Value-orientierte Engagements, wie Value-ETFs, oder Sektoren wie Energie und Finanzwerte konnten in den letzten sechs Monaten von steigenden Zuflüssen profitieren und sammelten in diesem Zeitraum fast 21 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern ein.

Value-Strategien haben in den letzten Jahren nicht gut performt. Die wiedererstarkende wirtschaftliche Aktivität hat nun jedoch zu einer starken Outperformance von Value-Aktien in allen Regionen gegenüber ihren jeweiligen Benchmarks geführt.

Finanzwerte wurden von den Anlegern ausgiebig gespielt. Ein kurzer Blick auf einige Kennzahlen (12M Forward P/E Ratio, 12M Forward P/B Ratio) bestätigt, dass Finanzwerte immer noch ein „Deep Value“-Sektor sei dürften.

Quelle : ETFWorld.de

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