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WisdomTree Europe: Stimmung und Fundamentaldaten klar voneinander trennen: Die Erholung der Eurozone, nicht der „Grexit“ ist entscheidend für die Anleihemärkte

Griechenland steht an der Schwelle zum Austritt aus der EWU („Grexit“). Am weiteren Verbleib des Landes in der Eurozone interessiert die Märkte nur, ob der bevorstehende Zahlungsausfall geordnet…


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by Viktor Nossek, Director of Research of WisdomTree Europe


oder chaotisch vonstattengeht. Unabhängig davon haben die Anleihemärkte Griechenlands erdrückende Schuldenlast bereits eingepreist. So hatten die Renditen langlaufender griechischer Staatsanleihen bereits lange vor Ankündigung des EZB-Anleihekaufprogramms Ausfallniveau erreicht.

Aufgrund der in den letzten Tagen gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines Grexit haben Anleger italienische, spanische und portugiesische Anleihen verkauft und Zuflucht in sicheren Häfen wie 10-jährige Bundesanleihen genommen. Hierbei handelte es sich aber vermutlich vor allem um stimmungsgetriebene Verkäufe, denn die Angst vor dem Unbekannten lastet kurzfristig schwer auf den Gemütern der Anleger. Wegen der besseren Fundamentaldaten der Eurozone ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die Erholung durch das mögliche Ausscheiden Griechenlands langfristig vom Kurs abkommt.

Der vielleicht beste Hinweis auf nachhaltiges Wachstum in der Eurozone ist der Euro. Aller Turbulenzen um Griechenland zum Trotz tendiert er fest und deutet dadurch an, dass das Vertrauen in die Eurozone als Ganzes nach wie vor intakt ist. Seit Februar handelt der Euro um einen Wert von 1,11 zum US-Dollar bei einer impliziten Volatilität von 13% – unverändert seit Jahresanfang trotz fehlender Fortschritte im Schuldenstreit mit Griechenland. Aus der folgenden Grafik wird das ersichtlich. Je mehr das griechische Drama aus dem Fokus der Aufmerksamkeit rückt, desto stärker dürfte die an Dynamik gewinnende Erholung in der Eurozone zum Dreh- und Angelpunkt für die Anleihemärkte der Eurozone werden

Fonte: ETFWorld.de

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